Blick in den Verein

Berscheid erhält die Trainer-A-Lizenz

Hochleistungstraining in Bruchsal

Bruchsal/Moitzfeld. Die Absolvierung der höchsten karatespezifischen Lizenz innerhalb des Deutschen Karate Verbandes (DKV) und dem Deutschen Olympischen Sport Bund (DOSB) , nämlich die Ausbildung zum Trainer-A-Leistungssport, wird alle zwei Jahre in Lehrgangsform bundesweit offeriert. Das diesjährige Hochleistungstraining fand vom 9. bis zum 16. Juli 2011 im Dojo des 1. Bruchsaler Budo Clubs in Bruchsal statt. Unter den 16 Karatekas aus verschiedenen Landesverbänden hat auch Hardy Berscheid, Karatelehrer und Träger des 4. Dans, vom Karateverein Karate-Zanshin Bergisch Gladbach e.V. teilgenommen. Geleitet wurde dieser Kurs, ausgelegt auf 90 Unterrichtsstunden und mit Einschluss einer mündlichen und schriftlichen Prüfung, von Dr. Jürgen Fritzsche, Bundeslehrwart im DKV. Ihm zur Seite fungierten verschiedene hochqualifizierte Fachdozenten, die ihr Wissen eindrucksvoll und nachhaltig vermittelten. Der Wissenstransfer beinhaltete u.a. Komponenten aus der Psychologie, dem Mental-Training, der Ernährungskunde, der Regeneration sowie ferner modernste Methoden aus dem Segment Leistungsdiagnostik. Hardy Berscheid, Vorsitzender unseres Karatevereines, hat diesen Leistungskurs selbstverständlich erfolgreich absolviert. Die Mitglieder von Karate-Zanshin sprechen „dem Meister“ Lob und Anerkennung aus und gratulieren von Herzen.

Unser Bild zeigt Hardy Berscheid bei einer eindrucksvollen Kata-Vorführung.

Kyu-Prüfungen der Unterstufen Kids

Stolze Trainer und deren Kids

Bonsais und ihre erste Prüfung

Internationaler Christmas Cup 2011 in Mönchengladbach

Galerie

Karate-Zanshin mit 14 Karatekas anwesend

Moitzfeld/Mönchengladbach.Sie sind aus Belgien, Italien und Deutschland gekommen, die Karatekas, die beim traditionellen internationalen Christmas Cup sportliche Akzente setzen wollten. Der Veranstalter dieses Turnieres begrüßte 120 Teilnehmer; Karate-Zanshin war mit 14 Jugendlichen und Erwachsenen vertreten. Allgemein wurde dem ausrichtenden Verein eine gut Organisation konstatiert. Die „Zanshin-Truppe“ erkämpfte sich drei Erstplatzierungen, zwei zweite Plätze sowie einen dritten Platz. Auf dem höchsten Siegerpodest standen Niklas Iffland, Nico Dörpinghaus und Hardy Berscheid. Maren Classen, Lea Haas und Kai Schulte-Bunert holten sich jeweils den 2. Platz. Ann Schulte-Bunert wurde ein 3. Platz zugesprochen. Michael Laudenberg hat gegen den späteren Erstplatzierten im Eröffnungskampf gewonnen, musste aber wegen eines Formfehlers ausscheiden

Unser Bild zeigt das erfolgreiche „Zanshin-Team“ mit Urkunden und Pokalen.


KYU PRÜFUNG

Am Dienstag den 22.November 2011 fand eine Kyu – Prüfung in der Sporthalle in Moitzfeld statt.




Zum Orange-Grün Gurt bestanden: Tobias Wipperfeld, Laura Gloning, Paula Gloning, David Baldsiefen, Hamsa Büchel, Nina Mohr, Vanessa Bach, Ann Schulte-Bunert, Jil Ruckenstuhl.





Zum 8.Kyu bestand: Raphael Kuhland.
Zum 7. Kyu bestanden: Michael Pielorz, Lara Petzold, Niklas Iffland, Jana Heck, Rolf Dietrich, Anke Schirakowsky-Fleischer, Sören Jeremias, Ronja Becker, Lisa Mohr, Marius Mohaupt.

HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH!!

Karate–Zanshin: 15 Jahre – und eine Erfolgsgeschichte


Ein Wettkampfsport mit Familienbindung hat sich etabliert
Frauen-Power bei glühendem Rhythmus – natürlich mit Hüftschwung




Bergisch Gladbach. Vor genau 15 Jahren entsprang einem jungen Mann die Idee, einen Karate-Verein in der Stadt zu gründen. Er selbst war bereits ausgebildeter Karateka, suchte auf diese Weise gleichgesinnte Wettkämpfer – und er fand sie.
Heute, am 24. Januar 2011, blickt der Gründer des Karatevereines Karate-Zanshin Bergisch Gladbach e.V. auf einen „schlagkräftig“ aufgestellten Verein. Sein Name gilt als nachhaltiges Programm für diesen facettenreichen Karateverein. Hardy Berscheid, Träger des 4. Dan und Karate-Lehrer, war der damalige Ideengeber, wurde sofort mit der Vereinsführung beauftragt und ist noch heute der „nahtlose“ Vorsitzende von Karate-Zanshin.
15 Jahre Karate-Verein! 15 Jahre Vorsitzender! Hardy Berscheid blickt mit einem gewissen Stolz und einer inneren Genugtuung auf diese kampforientierte und arbeitsintensive Leistung zurück. Wenngleich Berscheid aufzeigt, noch immer ein gutes Team um sich herum zu wissen, das bestrebt sei, eine exzellente Arbeit für den Karateverein zu leisten.
Pünktlich zum Jubiläum erscheint der ohnehin schon umfassende Internet-Auftritt von Karate-Zanshin im neuen „Gewand“. Die Macher im Hintergrund haben Akzente gesetzt, um die Präsenz des Vereines noch weiter zu optimieren.
Die Feierlichkeiten zum Jubiläum werden Mitte Juni 2011 zelebriert; sie werden dann eingebunden in den Zanshin-Cup 2011.

Das Show-Trio des Karate-Vereines trat beim 10. Zanshin-Cup mit brilliantem Erfolg auf.

„Wir sind knapp unter 2.000 Gürtelprüfungen“
Karate-Zanshin hat bei dieser Kampfsportart immer auf Schwung und Bewegung gesetzt. Die Leistungen der rund 160 Mitglieder im Alter von 3 bis 74 Jahren können sich sehen lassen, dokumentieren Fleiß, Anstrengung, sportliches Know-how, Fairness und Enthusiasmus für Karate. Der absolute Leistungswille der Karatekas kann an der Zahl der abgelegten Gürtelprüfungen eindrucksvoll verdeutlicht werden: In den 15 Jahren des Bestehens sind knapp 2.000 farbige Gürtelprüfungen erfolgreich abgelegt worden. Diese Expertise wird von 12 Dan-Trägern, aufgeteilt vom 1. bis hin zum 4. Dan, mehrmals in der Woche in den beiden Sporthallen dokumentiert. Diese 12 Schwarzgurt-Träger/innen bekennen sich als Trainer-Team, verstehen sich als sportliche Garanten bei Karate-Zanshin. Immerhin – der Verein hat es geschafft, 22 eigene Dan-Träger erfolgreich durch die nicht leichten Prüfungen zu bringen. Sie sorgen beim Training ebenfalls dafür, die erworbenen Kenntnisse an den jüngeren Sportlerkreis weiterzugeben.

Früh übt sich, wer ein Meister werden will…
Die interne Vereinsmeisterschaft, auch Zanshin-Cup genannt, wird seit dem Jahr 2000 für Kinder und Jugendliche in unterschiedlichen Altersklassen regelmäßig durchgeführt. Die Zanshin-Cups sind zwischenzeitlich längst zu einem Familienfest geworden, denn auch die Eltern, Großeltern und Geschwister nutzen die Chance, diesem sportlichen Event beizuwohnen. Diese internen Meisterschaften mobilisieren aber auch die jungen Karatekas, sich an größeren Wettkämpfen mit nationaler und internationaler Besetzung zu beteiligen. Einige haben sich so bereits einen sportlichen Namen weit über die Grenze von NRW gemacht.
Seit geraumer Zeit gibt es die „Bonsais“, eine Kindergruppe ab 3 Jahren, die spielerisch an den Karatesport herangeführt werden. Hier gilt aber zunächst: Spielen und Bewegung haben Vorrang. Doch wie heißt es so schön? Früh übt sich, wer ein Meister werden will…


Die Kleinstkinder bei ihren Lieblingsspielereien

Krabbeln, Klettern, Springen und Schreiübungen
In diese Rubrik der Neuigkeiten passt auch die jüngste Idee. Im Oktober 2009 wurde die Kleinstkindergruppe mit Kindern von zwei bis drei Jahren gegründet, die sich mit ihren Müttern einmal in der Woche in der Sporthalle treffen. Im Fokus des Geschehens stehen Klettern, Laufen, Springen und Ballspiele, aber auch bereits eine leichte Faust- und Tritt-Technik aus dem umfassenden Karate-Programm. Den Kleinstkindern soll auf diese Weise Gelegenheit gegeben werden, der eigenen Kreativität freien Lauf zu lassen…

Figurbewusstes Kara-T-Robics mit Aerobic, Musik und Karate-Techniken
Karate-Zanshin ist im Bereich der sportlichen Vielfalt sehr aufmerksam und experimentierfreudig. Auf diese Weise hat eine junge Frau erfolgreiche Akzente im Verein gesetzt: Junge Damen (aber auch schon Herren) verspüren bei temperamentvoller Aerobic, angereichert mit fetziger Musik und garniert mit Karate-Techniken, ein ausgeprägtes und wohltuendes Körpergefühl. Das sagen allgemein die Frauen, die den einstündigen Kara-T-Robics-Kurs belegt haben. Hierbei handelt es sich um einen wohltuenden Trend. Kara-T-Robics hat für die Teilnehmer ausgefeilte Techniken und spezielle Bewegungsabläufe parat, die für einen Erfolg versprechenden Ausgleich vom Arbeitsalltag und für eine allgemeine Verbesserung der eigenen Fitness sorgen. Gestrafft werden sollen alle Muskelgruppen des Körpers. Eine Verbesserung der Herz- und Kreislauffunktionen stellt sich schon nach kurzer Zeit ein. Die Teilnehmer erreichen so eine Gleichgewichts-Stabilisierung und eine Festigung der eigenen Körperbeherrschung. Kara-T-Robics schließt immer zur Entspannung und zum Wohlbefinden mit differenzierten Übungen aus dem Programm der Rückenschule ab.


Bei Kara-T-Robics bricht Temperament und Bewegung aus, unterlegt mit einem flotten Disco-Sound




Mit Karate-Lehrer Hardy Berscheid im Gespräch:


Herr Berscheid, Ihnen und Ihrem harmonischen Karate-Team herzliche Glückwünsche zum Vereinsjubiläum. Weiterhin viel Erfolg bei Ihrem Engagement mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen.

? Die positiven Fakten über Karate-Zanshin verdeutlichen eine erfolgreiche und kontinuierliche Vereinsarbeit. Sind Sie als Vorsitzender nach 15 Jahren stolz auf dieses Resultat?

Berscheid: Wenn ein Karate-Verein mit dieser Stilrichtung seit 15 Jahren besteht, immer noch eine hohe Anzahl an interessierten Mitgliedern registrieren kann und der Vorsitzende über den gesamten Zeitraum an der Spitze steht, kann man nur stolz auf diese Leistungen sein. Ein Breitensportverein in dieser Größenordnung verursacht viel Arbeit, nicht nur für mich an der Spitze, sondern auch für die anderen Funktionsträger, die alle gewillt sein müssen, sich für den Verein einzubringen. Ich freue mich, auf mein Team stets rechnen zu können, so wie es in der Vergangenheit war und auch in der Zukunft sein wird. Wir haben viele gemeinsame Ideen umgesetzt, persönliche Leistungen eingebracht und auf diese Weise den Karate-Verein Jahr für Jahr vorangebracht.

? Mit 160 Mitgliedern im Alter von 3 bis 74 Jahren ist der Karate-Verein fest in Bergisch Gladbach etabliert. Präziser: Er ist nicht mehr wegzudenken! Welche Visionen umtreiben Sie als „Immer-Noch-Vorsitzender“?

Berscheid: Wir werden versuchen, die Mitgliederzahl wieder auf über 200 zu bringen, so wie es schon zwischendurch oft zu verzeichnen war. Ich bin zuversichtlich, dass wir das in nächster Zeit schaffen, zumal unsere Mitgliederbeiträge sehr familienbetont sind. Ansonsten gilt es, bei den Karatekas die charakterlichen Eigenschaften und das Selbstvertrauen zu fundamentalisieren.

? Die sportlichen Resultate von knapp 2.000 abgelegten Gürtelprüfungen werfen ein helles Licht auf Ihr Trainer-Team. Wie professionell arbeiten diese Dan-Träger?

Berscheid: Unsere Dan-Träger haben im Verlauf verschiedener Prüfungen bewiesen, fachliche Leistungen souverän erfüllt zu haben. Sie sind bestens ausgebildet und umfangreich geschult, anderen Teilnehmern Shotokan-Karate perfekt näher zu bringen. Sie sind menschlich qualifiziert, erfolgreich im Team zu arbeiten, und den Karatekas stets ein sportliches Vorbild zu sein. Dieser auserlesene Kreis ist prädestiniert für eine optimale Vereinsarbeit. Ständige Weiterbildung wird von unseren Dan-Trägern immer genutzt, zumal sie auch als Präferenz den nächst höheren Dan im Auge haben.


Das Trainerteam sorgt für eine fundierte Karate-Ausbildung

? Die „Zanshin-Familie“ betreibt Karatesport für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Gleichzeitig wird ein Programm für die „Bonsais“ angeboten, also Kinder ab 3 Jahren. Ist dieser umfassende sportliche Service eigentlich zu bewältigen?

Berscheid: Je mehr wir an Initiativen offerieren, umso interessanter ist auch der Karate-Verein. Die Bandbreite für Mitglieder muss gefächert sein, nur so fühlen sich die Teilnehmer gut aufgehoben. Natürlich beinhaltet dieses für ein Trainer-Team eine umfassende Präsenz, das gewillt sein muss, in der Woche sich in den Abendstunden zu engagieren. Diese Aufgabe wird von unseren Trainern und den Assistenten gerne wahrgenommen.

? Neben dem Karate-Sport gibt es noch eine Spielgruppe für die Kleinst-Kinder im Krabbelalter. Vereinsmäßige Bindung schon jetzt an den späteren Karate-Sport?

Berscheid: Ein Karate-Verein, der sich mit Kindern und Jugendlichen beschäftigt, muss stets die eigene Bandbreite der Fördermöglichkeiten überprüfen. Kleinstkindern mit ihren Müttern einen Tummelplatz für Bewegung, Spiel und Spaß anzubieten, war für uns in der Vereinsführung normal. Das spielerische Angebot wird von den kleinen Krabblern gerne angenommen und auch die Mütter geraten in Bewegung, wenn sie bestimmte Übungen zusammen mit den Kindern durchführen. Der nächste Schritt für diese Kinderschar ist dann die Gruppe der „Bonsais“, wo ebenfalls Spiel, Bewegung und Karate-Bewegungen verinnerlicht werden. Ob die „Bonsais“ sich dann den Anfängerkursen für Karate verpflichtet fühlen, wird sich später weisen. Wir als Verein können einen nahtlosen sportlichen Aufstieg garantieren.

? Für Figur betonte Damen wird Kara-T-Robics angepriesen. Es ist ein Fitness-Programm mit einem Mix aus Karate-Techniken und Aerobic. Gilt das als Knaller?

Berscheid: Korrekt formuliert – es ist ein Knaller für die sportliche Damenwelt (inzwischen auch für einige Herren). Die Kombination aus Karate, Aerobic und einen tollen Disco-Sound sorgt bei den Teilnehmern für flotte Bewegung, steigert die eigene Leistungsbereitschaft und signalisiert sich körperlich absolut fit zu fühlen. Wer an diesem Programm teilnimmt, gibt sich engagiert, schwitzt enorm und ist sich sicher, dabei eine gute Figur zu machen oder diese noch erheblich zu verbessern. Schönheit will aktiv gefördert sein.

? Die Karatekas von „Zanshin“ nehmen natürlich an Karate-Kämpfen mit nationaler und internationaler Besetzung teil. Welche Schlagschatten werfen Ihre Schützlinge über NRW hinaus?

Berscheid: Prinzipiell sind wir ein Karate-Verein, der sich dem Breitensport verpflichtet fühlt. Qualitätsarbeit im Kampfsport soll für uns stets die Maxime sein. Dennoch schaffen es etliche Mitglieder, mehr in Richtung Leistungssport zu tendieren. Immerhin stellen wir einen Doppel-Landesmeister in NRW. Auch in der NRW-Bezirksklasse sind wir als Karate-Zanshin seit Jahren stark vertreten.

? Der Vorstand zeichnet sich durch personelle Beständigkeit über viele Jahre aus. Gehört das mit zum Erfolgskonzept von „Zanshin“?

Berscheid: Der Erfolg eines Vereines liegt primär im Engagement des Führungspersonals. Dieser Kreis opfert viel Freizeit, um die Vereinsarbeit am Laufen zu halten. Wer sich für einen Vorstandsposten bewirbt, weiß, dass von ihm Engagement und Standhaftigkeit gefordert wird. Mein Team im Vorstand war von nur wenigen Wechseln gekennzeichnet, somit war eine kontinuierliche Arbeit immer gewährleistet.

? Was hat Sie eigentlich veranlasst, vor 15 Jahren diesen Verein zu gründen?

Berscheid: Ursprünglich gehörte ich zu Beginn meiner kampfbetonten Aktivität einem Karate-Verein in Bergisch Gladbach an. Nach einer gewissen Zeit veränderte dieser seine inhaltliche Struktur, trennte sich von verschiedenen Zielrichtungen. Ein Mitgliederwechsel setzte ein, eine gewisse Unzufriedenheit griff über. Ich selber konnte mich mit den strategischen Leitlinien nicht mehr identifizieren. Mein Entschluss, einen eigenen Karate-Verein zu gründen, reifte sehr schnell, unterstützt auch von ehemaligen Mitgliedern, die bereits gegangen waren.
So war es – vor genau 15 Jahren!

? 15 Jahre ununterbrochen an der Spitze des Karate-Vereines. Wie lange wollen Sie noch „gestalten“? Und – werden Sie nicht amtsmüde?

Berscheid: Man sagt mir nach, Karate sei mein Leben. So ganz unrecht haben diese Stimmen nicht. Ich erkenne an diesem Verein mein Gestaltungswerk über einen langen Zeitraum. So gesehen, kann ich auch nicht amtsmüde werden, denn ich trage eine Verantwortung für die Mitglieder - für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Dieser Aufgabe werde ich mich auch künftig stellen. Solange ich den Mut für ein Ehrenamt beibehalte und gesundheitlich in der Lage bin, auf der Matte zu stehen und Kampfbegeisterung den Karatekas zu vermitteln, bleibe ich als Vereinsvorsitzender und Karate-Lehrer im Amt.

? Neu aufgelegt haben Sie im Breitensport-Programm von „Zanshin“ Selbstverteidigungs-Kurse. Warum das noch?

Berscheid: Die sehr oft von Gewalt geprägten Übergriffe von Menschen gegenüber anderen Mitbürgern haben uns veranlasst, sich dieser Thematik zuzuwenden. Unsere Selbstverteidigungs-Kurse sollen Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen, aber auch speziell Frauen, in die Lage versetzen, sich ohne Angstgefühle demonstrativ zur Wehr zu setzen. Wir schulen unsere Teilnehmer, die eigene Angst zu reduzieren, die Standhaftigkeit und das Selbstvertrauen zu optimieren. So stellt sich bei den Teilnehmern ein Gefühl der ausstrahlenden Sicherheit ein.

Die Fragen stellte Michael Blesin

75 Jahre – und immer noch Karate

Moitzfeld. Mit seinen 75. „blühenden“ Jahren ist Erwin Weber aus Moitzfeld das älteste aktive Karate-Mitglied im Karateverein Karate-Zanshin Bergisch Gladbach. Seinen 5. Kyu erhielt er am 15. Februar 2011 von dem Bundesprüfer Hardy Berscheid ausgehändigt. Mit großem Engagement nimmt Erwin Weber, der noch immer als selbstständiger Unternehmer aktiv ist, zweimal in der Woche am Training teil, und „ich freue mich stets, durch vorgelebte Bewegung und erklärende Technik mich stets lebendig und wendig halten zu können“, so seine schlagende Aussage. Wenngleich er bekundet, „ab und zu doch sehr müde nach dem Training zu sein“. Der gebürtige Düsseldorfer, der aber bereits mit drei Jahren nach Bergisch Gladbach „transportiert“ worden war, las mit „72,5 Jahren im Bergischen Handelsblatt die Werbemaßnahme von Karate-Zanshin“. „Ich dachte so bei mir, dass sind doch nur wenige Minuten Fußweg bis zur Sporthalle“, so seine Betrachtung, „da gehe ich hin und schaue mal“. Der „Schnupperkurs“ sei lebendig und schweißtreibend gewesen, formuliert Weber im Gespräch, und die Trainer seien allesamt sehr freundlich gewesen. Judo habe Weber schon früher ausgeübt, so dass der Wechsel zur Sparte Karate für ihn nicht sonderlich schwer war. Weber war urplötzlich überzeugt: „Da mache ich mit!“ So habe er auch schon drei Selbstverteidigungskurse bei Karate-Zanshin belegt, wo ihm der Ernst dieser sportlichen Ausrichtung sehr nahe gebracht worden sei. „Ich empfehle Jedem, besonders aber älteren Frauen und Männern sowie jungen Mädchen, sich für einen Selbstverteidigungskurs zu interessieren“, so der gut gemeinte Ratschlag eines durchtrainierten Seniors. Und ein weiterer Hinweis von Weber charakterisiert einen Großteil der öffentlichen Meinung. „Man ist nicht mehr fair zu einander, man ist teilweise unmenschlich geworden“. Die Frage an diesen quirligen Karateka bleibt nicht aus. „Wann soll denn der Schwarzgurt gemacht werden?“ Weber lächelt. „Dann würde ich wohl 80 Jahre alt sein, das möchte ich dem Verein nicht antun.“ Aber Weber deutet erfreut und auch stolz an, dass sein Enkel, Til Meyer, mit sieben Jahren gerade bei den „Bonsais“ die erste Karatestunde absolviert hat. Ob wohl beide mal eine Runde „Randori“ bestreiten wollen? Mal sehen, was die Zeit bringt…


Überraschung beim Training: Erwin Weber erhält verspätet ein Präsent anlässlich seines 75. Geburtstages am 16. Juni 2011

Erwin Weber beim Schlagen eines Kisami Tsukis

Video vom Zanshin - Cup 2011

NACHLESE zum 12. „Cup“ & 15 Jahre „Zanshin“





Unsere „Bonsais“ im Wettkampf…




Vergnügte Pausenspiele


Von den „scharfen“ Augen der engagierten Schiedsrichter/innen hängt die Punktzahl ab – Sieg oder Niederlage!




Fehlerfreie Vorführung seitens der drei neuen Dan-Träger


Show-Auftritt der Karatekas: Schattenspiele…




Hardy Berscheid, 4. Dan, Karatelehrer und Vereinsvorsitzender, bei seiner ausgewählten Kata - als Lichtgestalt

12. „Zanshin-Cup 2011“ und 15 Jahre „Karate-Zanshin“



Die Pokale, Medaillen und Urkunden waren aufgereiht und warteten auf die erfolgreichen Karatekas. Eltern, Großeltern und viele Zuschauer verfolgten mit Spannung die Kämpfe ihrer Kinder, waren erfreut zu sehen, zu welchen Leistungen diese fähig sind. Die „Zanshin-Familie“ war wieder zusammen!

12. „Zanshin-Cup 2011“ und 15 Jahre „Karate-Zanshin“



Als spielerische Zwischenlösung für den „Cup“ ist der Tummel-Dschungel gedacht, auf dem sich die Kinder sauwohl fühlen. Ständige Bewegung hält fit!

12. „Zanshin-Cup 2011“ und 15 Jahre „Karate-Zanshin“


Was wäre eine Veranstaltung von „Karate-Zanshin“ ohne Kaffee, Getränke, Kuchen, gegrillte Würstchen und Fleischsorten? Den Spendern von schmackhaften und sehr unterschiedlichen Kuchen sei an dieser Stelle großer Dank ausgesprochen. Ein Dankeschön gilt auch den fleißigen Helferinnen hinter dem langen Stand mit den aufgereihten Kuchensorten, die einen tollen Service abgeliefert haben. Auch die Grillaspiranten haben einen heißen und schmackhaften Job getan.

12. „Zanshin-Cup 2011“ und 15 Jahre „Karate-Zanshin“


Werner Loers, Claus Fleischer und Masoud Vaziri erhielten ihre schwarzen Gürtel von Hardy Berscheid überreicht. Dei einer zentralen Dan-Prüfung beim Karateverein Bushido Bonn am 12. Juni 2011 haben sie den 1. Dan erfolgreich abgelegt. Der Applaus war den Schwarzgurt-Trägern sicher.

12. „Zanshin-Cup 2011“ und 15 Jahre „Karate-Zanshin“

15 Jahre Karateverein Karate-Zanshin Bergisch Gladbach e.V. wurde in Verbindung mit dem „Cup“ verdeutlicht. Für den Vereinsgründer Hardy Berscheid und „Noch-immer-Vorsitzender“ eine lange, aber erfolgreiche Zeit. Gleichfalls auch für seine Ehefrau Angelika, die im Verein ebenso stark engagiert ist. Beide erhielten für ihre Verdienste um den Verein Blumen und Geschenke von Schriftführer Michael Laudenberg im Namen aller Mitglieder überreicht. Die Überraschung für die beiden Leistungsträger war gelungen.


12. „Zanshin-Cup 2011“ und 15 Jahre „Karate-Zanshin“

Moitzfeld. Die turnusmäßige Vereinsmeisterschaft mit den Schwerpunkten Kata, Kumitee und Hindernislauf war eine erfolgreiche sportliche Veranstaltung. Die vielen anwesenden Gäste waren von den Wettkämpfen begeistert. Die „Zanshin-Familie“ traf sich, um den Kindern bei den Wettkämpfen eine wertvolle Stütze zu sein. Die neuen Vereinsmeister waren stolz und präsentierten sich mit ihren Pokalen. Unser Bild zeigt v.l. die Sieger Marie Neu (Technikerpreis), Nick Dietrich, Sebastian Brochhaus, Jil Ruckenstuhl, Nico Dörpinghaus, Eske Fleischer (Bonsai).

Mehr Bilder vom Zanshin - Cup 2011 hier

Sensibilisierung für Bunkai

Jubiläums-Lehrgang für Leistungsträger anlässlich 15 Jahre "Karate-Zanshin Bergisch Gladbach"



Oben links: Angriff von Georg Karras (l) gegen Hardy Berscheid
Oben rechts: Präzises Training bei der Kata



Moitzfeld. Ganz im Zeichen einer eindrucksvollen Karate-Demonstration stand der vom Karateverein Karate-Zanshin Bergisch Gladbach e.V. arrangierte Lehrgang für Leistungsträger in der Sporthalle der Friedrich–Fröbel-Schule. Hardy Berscheid, 4. Dan, Vorsitzender von Karate-Zanshin und zugleich deren Karatelehrer, konnte Georg Karras, 5. Dan und Vorsitzender von Bushido Bonn, als Trainer verpflichten, diesen Lehrgang zur Intensivierung von Kata-Übungen und zur Sensibilisierung von Bunkai professionell zu gestalten. Der Offerte von „Zanshin“ folgten über 70 Karatekas aus NRW. Den Lehrgang leitete der Bonner Georg Karras, im Deutschen Karate Verband (DKV) als A-Trainer und A-Prüfer verantwortungsvoll tätig, der in Moitzfeld demonstrativ sein Fachwissen gegenüber den teilnehmenden Karatekas zur Anwendung brachte. Dieser Kreis in weißen Anzügen hatte in Reih und Glied Aufstellung genommen und wartete auf die schallenden Kommandos von Georg Karras…


Akteure im Alter von 6 bis 75 Jahren
Von nun an folgten im Gleichklang zügige Bewegungen. Die Fuß-, Schlag- und Tritttechniken waren sorgfältig angepasst. Ein Rascheln, verursacht durch die weißen Anzüge, war deutlich zu hören. Ansonsten herrschte gespannte Ruhe. Was hier offenkundig wurde, war eine Vorführung in Sachen perfekter Karatekunst. Für die Fachkundigen aus den Karatevereinen Bonn, Bergisch Gladbach, Köln, Königsdorf, Aachen und Waldbröl galt, Präzision, Geschwindigkeit, Ausdauer und Kraft weiter zu vervollkommnen. Das Gesamtbild der Teilnehmer war geprägt von dem Eindruck einer Gleichmäßigkeit bei Übungen und Bewegungen, wo teilweise die Kraftanstrengungen mehr als deutlich zu sehen waren. Nicht zu vergessen: Die Akteure im Alter von sechs bis 75 Jahren beeindruckten durch eine ausgezeichnete Kondition und Standfestigkeit. Georg Karras (53), der über sechs Stunden die primäre Leitung bei den Vorführungen hatte, glänzte durch seine Kenntnisse und man konnte ihm auch nach längerer Zeit keinerlei Anstrengungen anmerken. Er selber verwies auf seine 37 Jahre engagiertes Karate-Training in Bonn, wo er in seinem Karateverein mit 160 Mitgliedern um die 15 Stunden pro Woche mit Trainingseinheiten gebunden sei. Es scheine in der Familie zu liegen, so ließ Karras verlauten, denn Ehefrau Martina habe in dieser Sportart den 3. Dan erzielt und die beiden Söhne erfreuten sich des 1. und 2. Dan. Karras gelte in NRW als professioneller Karateka-Lehrer, der bei der Durchführung von Lehrgängen für Leistungsträger hohes Ansehen genieße und besonders gefragt sei. Seine Demonstration im „Dreier-Pack“ erweckte ungeteilte Aufmerksamkeit. Das Szenario sah einen Verteidiger vor, der von zwei Angreifern attackiert wurde. Die gezeigte Verteidigungsstrategie war beeindruckend – die Akteure verinnerlichten die technischen Abläufe und präzisierten die eigenen Abwehrtechniken mit hinreißendem Engagement.

oben links: Aufwärmtraining aller Altersgruppen

oben rechts: Ausgefeilte Fußtechnik im Gleichklang


Der Lehrgang war beeindruckend
Nicht minder engagiert zeigte sich Gastgeber Hardy Berscheid, dessen Verein um die 150 Mitglieder zählt. Pro Woche verbringe er um die zehn Stunden in der Sporthalle, um seine Gruppen, bestehend aus Kindern und Erwachsenen, erfolgreich zu trainieren, so sein Statement. Beide Karate-Lehrer vermitteln den Anschein, nur für diesen Sport zu leben, sie opfern viel Freizeit, um mit dem jeweiligen Karateverein erfolgreich zu sein. Berscheid präsentierte sich ebenfalls unterstützend mit ausgefeilten Übungen und veranlasste die farbigen Gurtträger, prustend zu schnaufen. Georg Karras und Hardy Berscheid kennen sich seit Jahren, sind gut befreundet und der gemeinsame Sport inspiriert zur Verbundenheit: Berscheid hat vor 15 Jahren selbst die Idee gehabt, einen eigenen Karateverein in Bergisch Gladbach zu gründen. Seit dem 04. Dezember 2004 besitzt er den 4. Dan. Zeitgleich begann er bei Karras im Bonner Verein zu trainieren und ist auch heute noch dort anzutreffen.
Das Fazit der Teilnehmer, bezogen auf diesen Lehrgang, war „beeindruckend und anerkennungswert“.


oben links: Fausttechnik aus dem Kata-Repertoire
oben rechts: Georg Karras in Aktion: Die Lehrgangsteilnehmer ziehen präzise mit

Mehr Bilder hier

Pfingstlehrgang mit Dan - Prüfung

Werner Loers, Claus Fleischer und Masoud Vaziri vom Karateverein Karate-Zanshin Bergisch Gladbach e.V. haben bei einer zentralen Dan-Prüfung beim Karateverein Bushido Bonn am 12. Juni 2011 den 1. Dan erworben. Die Dan-Prüfungen wurden abgenommen von Gunnar Weichert, 6. Dan, Bundes-Stilrichtungs-Referent beim Deutschen Karate Verband, und von Georg Karras, 5. Dan, Vorsitzender des Karatevereines Bushido Bonn. Unser Bild zeigt die Teilnehmer G. Weichert, W. Loers, C. Fleischer, M. Vaziri und G. Karras (v.l.).

Den Artikel von der Bergischen Landeszeitung anläßlich unseres 15-jährigen Bestehens findet Ihr unter Presse 2011

Kyu - Prüfung am 21.07.2011

Am 21.07.2011 fanden in der Fröbelschule Kyu - Prüfungen statt.

Zum 6. Kyu bestanden: Nico Dörpinghaus, Leon Rist, Maximilian König.

Zum 4. Kyu bestanden: Jens Bienert, Ruben Loers.

HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH!!

Kyu - Prüfung am 19.07.2011

Am 19.07.2011 fanden in der Fröbelschule Kyu - Prüfungen statt.

Zum 8. Kyu bestanden: Sören Jeremias, Lisa Mohr, Niklas Iffland, Jana Heck, Michael Pirlorz, Lars Lück, Marius Mohaupt, Rolf Dietrich, Anke Schirakowsky-Fleischer.

Zum 5. Kyu: Maike Jeremias, Simone Wagener, Jörg Jeremias, Stefan Kurtenbach.

Zum 3. Kyu: Klara Schulte - Bunert, Lea Haas, Nick Dietrich.

Zum 2. Kyu: Nicholas Kraus.

Zum 1. Kyu: Michael Köstler.

HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH!!

SV für Japan


Beim ersten Selbstverteidigungs-Lehrgang für Anfänger ohne Karate-Kenntnisse erstaunte die Zahl der Akteure: Knapp 40 folgten der Offerte von Karate-Zanshin und ließen sich in Maßnahmen und Handhabung der Selbstverteidigung einweisen. Die professionellen Akteure, Jacqueline Heppner, Michael Laudenberg und Vereinsvorsitzender und Karate-Lehrer Hardy Berscheid, ließen keinen Zweifel aufkommen, diese Vorbereitung zur aktiven Selbstverteidigung auch als einen Kurs der persönlichen Selbstbehauptung zu betrachten. Die Kinder und Jugendlichen sowie Erwachsenen haben in dem auf zwei Stunden angelegten Lehrgang Grundbegriffe erlernt, sich im Notfall einem Angriff sachgerecht erwehren zu können. Karate-Zanshin plant weitere dieser Selbstverteidigungs-Lehrgänge durchzuführen. Diese Veranstaltung war der besonderen Hilfe für die Opfer der Atomkatastrophe in Japan gewidmet; ein Scheck über 315 € wurde an den DKV übersandt, der dort ausgesuchte Hilfsprojekte unterstützt. Unser Bild zeigt einen Teil der Akteure mit zwei Transparenten, auf denen der Seismograph seine Spuren hinterlassen hat.

Kyu - Prüfung am 14.04.2011

Am 14.04.2011 fand in der Fröbelschüle eine Kyu - Prüfung statt. Alle Prüflinge konnten mit Erfolg eine neue Graduierung erwerben. 

Zum 8. Kyu: 

Svenja Höller, Lara Pätzold, Ronja Becker, Jonas Szymajtys, Olivia Belker, Gabriele Lang,

Sebastian Brochhaus, Antonia Rappert, Kim Lohmann, Michelle Müller, Ann-Cathrin Krug, Aaron Faßbender

Zum 7.Kyu:

Hamza Büchel

HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH!!

 

 

Den Artikel von der Bergischen Landeszeitung anläßlich unseres 15-jährigen Bestehens findet Ihr unter Presse 2011

Ein Tag für Japan

Karate-Zanshin beteiligt sich an der Benefiz-Veranstaltung vor der Gnadenkirche

Bergisch Gladbach. Mit einem einstündigen Show-Programm in der Öffentlichkeit haben sich Karatekas von Karate-Zanshin an der Benefiz-Veranstaltung für Japan, in Verbindung mit weiteren Akteuren, vor der Gnadenkirche beteiligt. Ziel war es, den Karate-Sport der Stilrichtung Shotokan in einigen ausgewählten Facetten in der Öffentlichkeit etwas breiter zu verankern. Aus der Sicht des Vereinsvorsitzenden Hardy Berscheid, Karatelehrer und Träger des 4. Dan, sei dieses gelungen; der Applaus der anwesenden Gäste habe es deutlich gemacht. Karate-Zanshin spendete unverzüglich 50,00 Euro für dieses Benefiz-Ziel, um ebenfalls dazu beizutragen, die dortige Not etwas zu lindern. Die Aufmerksamkeit der Zuschauer war den jungen Karatekas sicher, die aus der Bewunderung für diesen Sport keinen Hehl machten.


Auftakt der Show-Veranstaltung von Karate-Zanshin

Gegenseitiger Respekt vor dem Kampf um Punkte und Titel

Junge Karatekas bei der wirkungsvollen Fußtechnik

Eine Kata wird von Jungstern in slow-motion vorgeführt

Ein Zwei-Kampf, Kumite genannt, wird präsentiert

Eine eindrucksvolle Demonstration: So agieren die Profis…

Dan-Träger in Action

Mehr Bilder hier!


Video hier!

Auf Messer`s Schneide 
Abwehr von Angriffen mit dem Messer und dem Stock



Sie stehen sich abwartend und lauernd gegenüber. Der eine schwingt unablässig den Stock. Der andere verfolgt mit innerer Anspannung die aggressiven Bewegungen des Gegners. Dann saust der Arm mit dem Stock in Richtung des Gegenüber. Dieser blockt präzise mit beiden Händen den Arm des Gegners. Dazu noch eine blitzschnelle Handbewegung, verbunden mit einer rasanten Drehung, der Angegriffene hat den Stock in seinen Händen. Der Angreifer liegt derweil am Boden.

Dieses Szenario kann tagtäglich irgendwo passieren. Deshalb haben zwei Karate-Vereine aus Waldbröl und Bergisch Gladbach einen  SV-Lehrgang mit der Thematik „Abwehr von Angriffen mit dem Messer und dem Stock“ ausgeschrieben und dazu den Lehrbeauftragten für Selbstverteidigung und –Selbstbehauptung im Deutschen Karate Verband (DKV), Werner Dietrich, 2. Dan, verpflichtet. Der 50-Jährige ist Kriminalist, lehrt und praktiziert seit mehr als 38 Jahren die Kunst der Selbstverteidigung. Seit 25 Jahren bildet er auf diesem Spezialgebiet Polizeibeamte in Baden-Württemberg aus. Im privaten Bereich ist er 2. Vorsitzender des Bruchsaler Budo-Clubs. „Ein Mann vom Fach“ praktiziert Selbstverteidigung auf hohem Niveau im Kreise von Karate-Profis und sorgt durch seine differenzierten Techniken bei Angriff und Verteidigung manchmal für ein gewisses Staunen innerhalb der weiblichen und männlichen Teilnehmerschar.
Im zweiten Teil des Lehrganges werden der Angriff mit dem Messer und die darauf abgestimmte Abwehrtechnik vorgestellt und ausgiebig trainiert. Augenblicklich wird die Gefährlichkeit deutlich, wenn eine Auseinandersetzung auf Messer`s Schneide steht. Werner Dietrich verweist darauf, auch als trainierter Selbstverteidiger einer Auseinandersetzung mittels eines Messers nach Möglichkeit aus dem Wege zu gehen. „Geht es hierbei nur um meine Geldbörse, dann werfe ich sie hin und renne davon“, so sein Credo. Völlig anders klingt sein Tenor, wenn es gilt, eine Frau oder ein Kind zu verteidigen. „Dann muss ich versuchen, meine Kenntnisse aus der Selbstverteidigung so anzuwenden, dass meine eigene Verletzungsgefahr so gering wie möglich gehalten wird.“

 

Das Spektrum dieser Verteidigungsart für versierte Karatekas auffüllen
Die trainierten Karatekas aus Waldbröl (Karateclub Waldbröl) unter Leitung dessen Organisators Michael Pottgiesser, 2.Dan, und Bergisch Gladbach (Karateverein Karate-Zanshin) unter Leitung von Hardy Berscheid, 4. Dan und Karate-Lehrer, verfolgen jedenfalls sehr aufmerksam die Abwehrtechniken von Dietrich, dem man dabei kaum eine körperliche Anstrengung anmerken kann. Hier agiert ein professioneller Selbstverteidigungs-Lehrer, der viele Handgriffe, schnelle Bewegungen und Tatkraft parat hat und das Spektrum dieser Verteidigungsart auch für versierte Karatekas aufzufüllen vermag. Ein beachtenswerter Mann mit einem großen beruflichen und sportlichen Hintergrund im Rahmen der Selbstverteidigung. Als einer von drei Lehrbeauftragten für die bundesweite Selbstverteidigung und Selbstbehauptung im DKV argumentiert der Sportfunktionär folgerichtig: „Mit dem Angebot dieser Lehrgänge ab 2009 hat der DKV eine bestehende Lücke im Breitensport geschlossen.“ Der DKV plädiere für Selbstverteidigungskurse, die nach Möglichkeit für Männer, Frauen und Jugendliche getrennt abgehalten werden sollten. Bei reinen Damenkursen sei es wichtig, immer Trainerinnen mit einzuspannen. Hier kämen dann Abwehrtechniken bei nächtlichen Angriffen, Attacken im oder am Fahrzeug oder bei sexueller Anmache zum Tragen. „Das Themengebiet Selbstbehauptung ist eine Herausforderung an den eigenen Intellekt, der seitens des DKV für die Berufsgruppen Ordnungshüter, Pflegepersonal, Schiedsrichter, Jugendliche und Kinder angeboten wird“, verdeutlicht der Lehrbeauftragte Werner Dietrich.
Michael Pottgiesser und Hardy Berscheid, beide Selbstverteidigungs-Lehrer der Stufe II, zeigen sich von den Inhalten dieses Lehrganges äußerst angetan sowie körperlich sehr gefordert. Für die eigenen Karate-Vereine planen die beiden Verantwortlichen Selbstverteidigungs-Kurse für die breite Öffentlichkeit anzubieten. Nähere Details sind auf den Internetpräsenzen beider Karate-Vereine aufgeführt:

 www.KC-Waldbroel.de und www.karate-zanshin.de

 


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Selbstverteidigungs-Lehrgänge auf der Agenda

 

Angstgefühle reduzieren/ Mehr Sicherheit für Jedermann durch Kenntnisse in der Selbstverteidigung erlernen

Schlagwort Selbstverteidigung für Jedermann: SV-Lehrer Berscheid (links) demonstriert präzise Anwendungen im Rahmen des SV-Lehrganges.



Bergisch Gladbach. Der Karateverein Karate-Zanshin hat sich als weiteres Ziel für das Jahr 2011 die Durchführung von Selbstverteidigungs-Lehrgängen (SV-Lehrgang) auf die sportliche Agenda geschrieben. Noch im Dezember 2010 startete Hardy Berscheid, 4. Dan und Karate-Trainer, mit seinem Pilot-Projekt in der Sporthalle von Moitzfeld. Der erste SV-Lehrgang wurde mit 22 Teilnehmern aus dem eigenen Umfeld des Karatevereines durchgeführt. Schwerpunkt dieses auf drei Doppelstunden konzipierten Lehrganges ist das Erreichen von Bürgerinnen und Bürgern, die zu ihrer eigenen Sicherheit und zur Steigerung des eigenen Wertgefühles sich für einen SV-Lehrgang entscheiden. Vermittelt werden den Lehrgangsteilnehmern die professionelle Annahme und die dezidierte Abwehr von Angriffen potenzieller Gegner auf die eigene Person. Trainiert werden ebenfalls ganz spezielle SV-Anwendungen unter einer Stresssituation sowie unter hohen Belastungen für Körper und Geist. Aus der Sicht von Berscheid eigneten sich diese SV-Lehrgänge für Personen jeder Altersgruppe, aber ganz speziell für „junge“ Damen, denen auf diese Weise die vorhandene Angst bei unvorhergesehenen Attacken oder Anmacheversuchen männlicher Wesen genommen werde.
Karate-Zanshin plant, in 2011 eine bestimmte Anzahl dieser SV-Lehrgänge durchzuführen. Ein Blick auf die Homepage von „Zanshin“ lohnt sich.
SV-Lehrer Hardy Berscheid ist seit 2009 bundesweit einer von 90 SV-Lehrern im DKV. Seine Lizenz erwarb er in 120 Unterrichtseinheiten, das entspricht einem Lehrgang über zwei Wochen an der Sportschule Frankfurt a.M. 

                                         

Getummel im „Tummel Dschungel“
Die „Bonsais“ im Parcours



Spielerische Anlaufstelle für 13 „Bonsais“ des Karatevereines Karate Zanshin war das Spielparadies „Tummel Dschungel“ in Bensberg. Die Jugendvertreterinnen des Karatevereines, „Jaci“ Heppner und Petra Schweinshaupt, hatten eine sehr gute Idee und luden die sechs- bis achtjährigen Mädchen und Jungen zu einem Spiel-Nachmittag ein. Unterstützt wurden die weiblichen Ideengeberinnen noch von Vereinsmitglied Michael Laudenberg, so dass sich die „Bonsais“ mit den drei Trainern völlig ausgelassen im Spielparadies tummeln konnten. Und dort ging es wirklich zur Sache: Es wurde geklettert, gelaufen, gerannt, gehüpft, gerangelt, geschrieen und gesprungen, die „Bonsais“ tobten sich aus und erfreuten sich eines spielerischen und gelungenen Nachmittages. Für die Eltern der „Bonsais“ dürfte eines klar gewesen sein: „Zanshin“ tut was für die Kleinsten, nicht nur einmal im Jahr…
Unser linkes Bild zeigt die drei „Aufseher“ – „Jaci“, Petra und Michael (v.l.). Auf dem rechten Foto sind sie zu sehen, unsere „Bonsais“ mit ihren engagierten Trainern/innen.

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Zwölf neue Kyu-Grade


Moitzfeld. Die erste Kyu-Prüfung in diesem Jahr bei Karate-Zanshin brachte die erwarteten Erfolge. Zwölf Prüflinge, trainiert von Claudia Thieser, stellten sich dem Urteil des Prüfers. Dieser war kein Geringerer als Hardy Berscheid, Vorsitzender des Karate-Vereines und Karate-Lehrer. Die Prüflinge bewiesen ihr Können souverän und freuten sich über die neue Graduierung. Unser Bild zeigt die Aspiranten nach der Prüfung:

Hintere Reihe v.l. Claudia Thieser (Trainerin), Willi Mertes 2 Kyu, Lutz Schmidt 1 Kyu, Michael Habermann 5 Kyu, Jörg Jeremias 6 Kyu, Andreas Tombrink 5 Kyu, Erwin Weber 5 Kyu, Anna Kikoak 4 Kyu, Hardy Berscheid (Prüfer) Davor kniend Til Dietrich 2 Kyu, Yannick Drescher 5 Kyu, Simone Wagener-Kikoak 6 Kyu, Stefan Kurtenbach 6 Kyu, Maike Jeremias 6 Kyu.

Donnerstag, 30. Dezember 2010


Petersmeier hat seinen 2. Dan

Moitzfeld/Bonn. Marc Petersmeier vom Karateverein Karate Zanshin Bergisch Gladbach hat es geschafft: Bei der zentralen Dan-Prüfung, arrangiert vom Karateverein Bushido Bonn, schaffte Petersmeier seinen 2. Dan. Insgesamt haben sich 37 Prüflinge aus NRW angemeldet, die sich den nicht leichten Kriterien unterschiedlicher Dan-Grade gestellt haben. Efthimios Karamitsos, Kata-Bundestrainer im DKV, zeigte sich mit den fachlichen Leistungen der Prüflinge sehr zufrieden und attestierte ihnen Fleiß, Korrektheit und sportliche Expertise. Unser Bild zeigt den neuen Dan-Träger Mark Petersmeier (Bildmitte), eingerahmt vom Vorsitzenden den Karatevereines Bushido Bonn, Georg Karras (links) und dem Bundestrainer Karamitsos.

Dienstag, 21. Dezember 2010


Erfolgreich beim Christmas-Cup 2010

Mönchengladbach. Bei dem Internationalen Christmas-Cup am 18.12.2010 in Mönchengladbach haben die Kämpferinnen und Kämpfer von Karate-Zanshin punkten können.

Maren Classen 1. Platz Kata
Michael Laudenberg 3. Platz Kata und Kumite
Petra Schweinshaupt 2. Platz Kumite
Nick Dietrich 3. Platz Kata
Klara Schulte-Bunert 3. Platz Kata


Donnerstag, 19. August 2010


Das Trainerteam sorgt für eine fundierte Ausbildung

Es ist ein Vorbild für den Nachwuchs



 
Moitzfeld. Das Trainerteam arbeitet das gesamte Jahr über sehr hart und sorgt auf diese Weise für eine fundierte Karate-Ausbildung unseres Nachwuchses in der „Zanshin-Familie“. Sie, die Trainerinnen und Trainer, sind zugleich sportliches Vorbild und zeigen durch ihr fachliches Können Qualitätsbewusstsein in der Karate-Ausbildung. Und – es ist Verlass auf das Trainerteam. Der Vorstand von Karate-Zanshin bedankt sich an dieser Stelle für das Engagement dieses Teams und freut sich weiterhin auf eine gute Ausbildung zum Wohle der jungen Karatekas im Verein.
Unser Bild zeigt das Trainerteam, bestehend aus Maren Classen, Claudia Thieser, Til Dietrich und Jacqueline Heppner (1. Reihe, v.l.). Dahinter Sven Classen und Michael Laudenberg (v.l.)


Sonntag, 13. Dezember 2009

Kleinstkinder und ihre Lieblingsspielereien



Moitzfeld. Seit Oktober 2009 gibt es eine Kleinstkindergruppe beim Karateverein Karate Zanshin Bergisch Gladbach e.V. Sieben Kinder im Alter von zwei bis drei Jahren sind mit ihren Müttern in der Sporthalle der Friedrich-Fröbel-Schule jeden Mittwoch von 15.15 bis 16.15 Uhr in spielerischer Bewegung. Motor dieser umfangreichen Bewegungen ist Angelika Berscheid, die mit Unterstützung der Mütter dafür sorgt, dass die Kleinsten motorische Bewegungsabläufe spielerisch aufnehmen. Auf dem Programm stehen Spielen, Klettern, Laufen, Springen und Ballspiele. Wert wird darauf gelegt, den Kleinstkindern eigene Spielräume zu geben, um deren Kreativität freien Lauf zu lassen. Die Initiatorin und die Mütter sorgen sich um den „großen Rahmen“, die Kleinstkinder tollen herum, lernen Rücksichtnahme und Teilen auf spielerische Art. „Das Programm ist angenommen worden“, so der Tenor von Angelika Berscheid, „weitere Kleinstkinder mit ihren Müttern sind willkommen".

Zusammenkunft der Mütter mit den Kleinstkindern: Jeden Mittwoch von 15.15 bis 16.15 Uhr in Moitzfeld.

Jan Weiss siegt beim "Bonsai"-Vergleichskampf

Moitzfeld. Beim Hindernislauf der "Bonsais" war Jan Weiss erfolgreich, belegte den Parcour mit seiner schnellsten Zeit. Die Kleinsten zeigten sich besonders engagiert, rannten und krabbelten über und durch Hinternisse und wurden begeistert von den vielen Eltern angefeuert. Jaqueline Heppner, nur "Jaci" genannt, hat ein schönes sowie abwechslungsreiches Sportprogramm zusammengebaut.




Spielspaß für die Jüngsten

 sie hatten auch ihren Spaß



Ohne Helferinnen geht`s nicht!

Moitzfeld. Sie sind bei fasst jedem „Cup“ dabei, auch bei anderen sportlichen Events – die fleißigen Helferinnen, die dafür sorgen, dass die gespendeten Kuchen und Torten charmant an die Abnehmer/innen übergeben werden. So auch beim 11. Zanshin-Cup, denn ansonsten würde dieser Service der Gaumenfreuden nicht stattfinden können. Daher herzlichen Dank an all die fleißigen Hände, die angepackt haben…

Unsere Momentaufnahme zeigt Claudia Thieser, Angelika Berscheid und Petra Classen (v.l.) an der Ausgabe schmackhafter Leckerei.




Beim Sommerfest qualmte es tüchtig

Moitzfeld. Es qualmte beim Sommerfest der „Zanshin-Familie“. Es waren nicht die rauchenden Köpfe, die Dampf in die Atmosphäre entsandten, sondern einige unter Feuer gesetzte Grills. Steaks, Würstchen und Bauchspeck schmorten vor sich hin und sorgten für schmachtende Blicke der aktiven Vereinsmitglieder. Der Vorstand zeigte sich in agiler Aktion, schwenkte Gabeln und Grillzangen, sorgte für die anwesenden Gäste. Dem Sommerfest zugerechnet war das gemeinsame Fußballgeschehen, vermittelt über eine Großleinwand. Es war schon ein Ereignis: Deutschland schlägt Argentinien. Begeisterung, ausreichende Getränke und Gegrilltes ließen diese Stunden zu einem in Erinnerung bleibenden Geschehen werden. Für die Kinder war ebenfalls vorgesorgt: Eine Hüpfburg vom Tummel Dschungel aus Bensberg vermittelte Action und Spaß. So gesehen, war das Sommerfest der „Zanshin-Familie“, welches dem 11. Zanshin-Cup vorgeschaltet war, eine gelungene Veranstaltung.




Karatekas trainierten auf andere Weise ihr Können

Neuer Dan - Träger

Bonn. Oliver Tostes hat beim Pfingstlehrgang in Bonn den 1. Dan (Schwarzgurt) erhalten. Unser Bild zeigt Georg Karras, 5. Dan, Vorsitzender des Karate-Clubs Bushido Bonn, den neuen Dan-Träger Oliver Tostes und Gunnar Weichert, 6. Dan, Bundes-Stilrichtungs-Referent im DKV.





Ein weibliches Show-Trio begeistert

Moitzfeld. Das Show-Trio des Karatevereines Zanshin trat während des 10. „Zanshin-Cups“ mit großem Erfolg auf, und die drei neuen Schwarzgurt-Trägerinnen zeigten ihr fachliches und sportliches Repertoire. Jaqueline Heppner, Petra Schweinshaupt und Maren Claßen bewiesen Kampfgeist, verpackt in einen sportlichen Demonstrationsablauf, der den Karatesport in dieser Form aufleuchten ließ. Die Slow-Motion- Fassung einer ausgewählten Kata, mit emotionaler Musik unterlegt, ließ die vielen exakten Bewegungsabläufe klar erkennen, die von den Zuschauern mit Begeisterung und Applaus aufgenommen worden sind. Dann – der musikalische Sound wurde schneller, wurde kräftiger. Gleichfalls wechselte das Show-Trio in ein flotteres Tempo. Die Wettkampfdisziplin Kumite verdeutlichten die Schwarzgurt-Trägerinnen in einem Kampf gegeneinander. Angriff und Verteidigung wechselten. Die Schlag- und Abwehrtechnik war bravourös dargestellt und die Fallübungen zeigten absolute Routine. Die „Zanshin-Familie“ war begeistert von diesem Show-Programm der jungen Damen. Man darf hoffen, eine derartige Show-Interpretation des Karate-Sportes öfters zu Gesicht zu bekommen.





Präsenz bei Kaffee und gegrillten Würstchen

Moitzfeld. Eine sehr gute Resonanz verzeichnete der 10. „Zanshin-Cup„. Die Zuschauer - Eltern, Gäste und Vereinsmitglieder - zeigten Präsenz und Interesse an dem sportlichen Karate-Programm. Angereichert wurde der Kampf der Karateka um Pokale und Urkunden noch durch Kaffee und selbst gebackenen Kuchen von Mitgliedern der „Zanshin-Familie„. Im Außenbereich wurde zünftig gegrillt und kühle Getränke sorgten für ein wenig Erfrischung. Für die Kinder wurde eine Hüpfburg aufgebaut, so dass Freude und viel Bewegung vorprogrammiert waren.




Unser Bild zeigt die Pokale und das Interesse der Zuschauer an den Disziplinen Kata und Kumite

Persönliche Informationen einholen

Sie blickten hinter die sportlichen Kulissen bei Karate Zanshin: Elli Riesinger, Leiterin der Sportredaktion, und Redakteur Joachim Zöller, beide von der Bergischen Landeszeitung aus Bergisch Gladbach. Am Dienstag waren beide zu Gast in der Friedrich-Fröbel-Schule in Moitzfeld, um sich das Karatetraining hautnah anzuschauen. Vereinsvorsitzender Hardy Berscheid erläuterte die Trainingstechniken, erzählte Details über den Karateverein, und er gab ausreichend Antworten auf viele Fragen der beiden Redakteure. Elli Riesinger verdeutlichte, dass die Bergische Landeszeitung in einer Serie die umliegenden Vereine vorstellen wolle. So zögen beiden schon seit geraumer Zeit durch die „Lande“, um sich persönlich ein Bild von der Vielfalt der örtlichen Sportvereine zu machen.




Sportliche Aufklärung über Shotokan - Hardy Berscheid (links) gegenüber Joachim Zöller und Elli Riesinger

Immer mit Erfolg und immer verlässlich

Schon vor dem offiziellen Beginn des „Cup`s“ treffen die ersten ein – die selbst gebackenen Kuchen in verschiedenen Variationen, die von charmanten Damen (manchmal auch von Ehemännern) gebracht werden. Sie reihen sich auf, stellen sich zur Schau, damit die Gäste, Eltern und aktiven Sportlerinnen und Sportler zwischendurch eine Stärkung zu sich nehmen können. Garniert wird das Ganze noch mit Kaffee und kalten Getränken, mit Tee und Kakao und manchmal sogar mit `nem Kölsch. Auch heiße Würstchen sind im Angebot! Alle Personen, die sich um diese Leckereien und Köstlichkeiten kümmern, sind ehrenamtliche Helferinnen – die diesen Job gerne verrichten. Wohlgemerkt – ohne deren Engagement würde der Verein, und damit auch die Veranstaltung „CUP“, schlecht aussehen. Mehr als schlecht aussehen – sogar. Die Überbringer von Schleckereien sind meist danach wieder verschwunden. Die anderen Helferinnen (in der Regel immer weiblich), harren stundenlang hinter den Tischen aus und bedienen mit einem freundlichen Lächeln. Und in dieser Form wird das schon seit vielen Jahren praktiziert, immer mit Erfolg, immer ohne Murren und immer verlässlich.Es wird wirklich mal Zeit, dieses klar und deutlich aufzuzeigen. Und vor allen Dingen ein herzlichen Dankeschön diesem geballten Kreis von Helferinnen und Helfern auszusprechen. „Habt herzlichen Dank für Eure Unterstützung und bleibt dem Verein auch weiterhin treu“.




Was wäre ein "CUP" ohne dieses Ambiente ?

„Zanshin – Cup“ mit Spitzenbesetzung

Die Vereinsmeisterschaft mit dem Namen „Zanshin-Cup 2006“ war eingebunden in die Feierlichkeiten zum zehnjährigen Bestehen des Karatevereines Zanshin Bergisch Gladbach e.V. In Siegerpose zeigten sich in der Friedrich-Fröbel-Schule in Moitzfeld am vergangenen Sonntag die strahlenden Sieger auf den ersten Plätzen: Maren Classen, Bianca Lemaire, Tim Georgsson und Sara Winter. Den Technikerpreis erhielt Lena Georgsson.
Am Zanshin-Cup nahmen 46 Karatekas teil, die in den Disziplinen Kata (festgelegte Übung) und in Kumite (freier Kampf) kämpften und hofften, einen Pokal erreichen zu können. (lest doch auch unsere Beiträge unter Presse.)



Petra auf dem NRW-Supercup

Am 28. Oktober 2006 schlug die grosse Stunde für Petra Schweinshaupt. Der gut besuchte NRW-Supercup stand an. Endlich zahlte sich das harte Training für sie aus. In der Disziplin Kumite zeigte sie ihr ganzes Können und konnte so all ihre Kontrahenten bezwingen.
Der Verein gratuliert zu diesem für sie besonderen 1. Platz.




Petra und Hardy

Der 9. Internationale Westfalen-Cup

Am 23. September haben sich einige unserer Vereinsmitglieder auf zum Internationalen Westfalen-Cup gemacht. Für uns unerwartet war der Veranstalter kein Mitglied des DKV, sondern Anhänger der Internationale Karate Federation (IKF). Dieses wirkte sich schwerwiegend auf unsere gewohnten Wettkampfregeln aus. Zum Beispiel wurden unsere Kumite-Starter mit den roten und blauen Faustschützern nicht zugelassen. Glücklicherweise konnten wir uns die vorgeschriebenen, weißen Handschuhe ausleihen. Auch Kata wurde nicht im K.O.-System durchgeführt. Der Sieger wurde, wie beim Eiskunstlaufen, anhand einer Punktewertung ermittelt.
Trotz dieser spontanen Umstellung waren wir recht erfolgreich:
Maren Classen und Tim Georgsson erzielten in ihren jeweiligen Gruppen den ersten Platz in Kata.
Nico Böckhoff, Alex Langwald, Marc Ommerborn und Michael Laudenberg schafften es auf den dritten Platz.
Den Athleten muss man besonders hoch anrechnen, wie schnell sie sich den ungewohnten Umständen angepasst haben.
Der Verein gratuliert allen Siegern.





Unser Vereinslokal hat Jubiläum

Am Mittwoch, den 13. September 2006, wurde das 2 jährige Bestehen unseres Vereinslokal "Lindenhof" gefeiert. Mit anwesend waren einige unserer Vereinsmitglieder sowie Freunde des Lokals anwesend. Vorgeschaltet fand in der Fröbelschule noch eine einstündige Trainingseinheit Karate sowie Kara-T-robics statt. Nach Beendigung des Trainings sind wir gemeinsam in das Lokal Lindenhof marschiert. Auf der Terrasse haben wir es uns dann gemütlich gemacht. Nach wenigen Minuten kam auch schon der Wirt, Herr Lestaric, an unseren Tisch und erklärte das Buffet für eröffnet. Es war reichhaltig gedeckt und es gab alles was das Herz begehrte. Gut gespeist ließen wir den Abend mit Getränken ausklingen.




Gratulation zum Jubiläum: Hardy übergibt Herrn Lestaric einen Blumenstrauss

Harriet und Christian sind nun ein Ehepaar

Für Christian Maus und Harriet Fritzmann schlug am 17. Juni 2006 die große Stunde. Ab jetzt ist unser "Mausi" unter der Haube. Die kirchliche Trauung wurde im stattlichen Altenberger Dom vollzogen. Anschließend ging es in die "Redoute" in Bonn-Bad Godesberg, wo es neben einem erstklassigem Abendessen auch diverse lustige Hochzeitsspiele gab. Die Stimmung war aufgelockert und allen sah man an, dass sie mit Spass dabei waren. Als besondere Einlage wurde ein Dudelsackspieler in schottischer Tracht eingeladen, der dem Paar schon einmal einen Vorgeschmack auf die anstehende Hochzeitsreise, nach Schottland, vermittelte.
Eine wirklich wunderschöne Hochzeit.




Glücklich: Harriet und Christian Fritzmann

Sieg und Niederlage

Am 10. Juni 2006 nahmen wir wieder am Budokan-Cup in Bochum teil. Christian Classen und Michael Laudenberg starteten in der Kategorie Kumite ohne Gewichtsklasse. Christian musste bereits im ersten Kampf gegen den Kaderathleten Dennis Dreimann starten. Diese Begegnung konnte Christian nicht für sich entscheiden, und so musste er auf die Trostrunde hoffen. Michael schlug seinen ersten Gegner 3:0, unterlag aber knapp dem Nächsten mit 1:2.
Wie erwartet bekam Christian seine zweite Chance in der Trostrunde. Dort konnte er noch einen Gegner besiegen.
Auf`s Treppchen hat es diesmal aber leider keiner geschafft.



Vorfeier zum 10-jährigen Bestehen

Das 10-jährige Jubiläum war ein riesiges Event. Alle Mitglieder waren zu dieser Veranstaltung am 26. und 27. Mai eingeladen. Das Programm sah eine Übernachtung in der Sporthalle mit den Kids vor; ebenso einen Lehrgang mit dem Dojo-Leiter von Boshido Bonn, Georg Karras. Und abends wurde in gemütlicher und fröhlicher Runde gegrillt... (mehr...)





"Nun erkläre ich euch zu Mann und Frau"

... sagte der Standesbeamte zu Angelika und Hardy Berscheid am 01. Oktober 2005 im Zanetti-Saal des Bensberger Schlosses. Der obligatorische Kuss des Hochzeitspaares wurde durch die von außen einfallenden Sonnenstrahlen umschmeichelt. Die anwesenden Hochzeitsgäste waren gerührt und freuten sich mit der in weiß gekleideten strahlenden Braut und dem überglücklichen Bräutigam. Die Gratulationszeremonie nahm nun ihren Lauf und die herzlichen Glückwünsche zum gemeinsamen Lebensweg für Gela und Hardy wurden freudestrahlend überbracht. Beim anschließenden Empfang wurden bereits die ersten Geschenke für das Jubelpaar überreicht; eine freundliche und herzliche Atmosphäre umhüllte alle Anwesenden, darunter auch einige Vereinsmitglieder. Den formgerechten „Herz“ - Hochzeitskuchen schnitten Gela und Hardy gemeinsam und mit vereinten Kräften an und verteilten diese Süßigkeiten an den Kreis der Auserwählten.
Eine Hochzeit ohne eine Überraschung? Nein, auch im Schloss wurde diese von fröhlichen „Geistern“ arrangiert. Als das Ehepaar Berscheid über die geschwungene Treppe majestätisch hinab schritt, standen bereits junge Karateka in weißen Anzügen und farbigen Leistungsgürteln von „Zanshin“ dort und bildeten ein lächelndes Spalier. Danach formierte sich ein Autokorso vor dem Schloss Bensberg, der von einem „Adenauer-Benz“ angeführt wurde. Natürlich befand sich in diesem das frisch vermählte Paar, und es wurde chauffiert von den Trauzeugen Georg Karras mit Ehefrau Martina. Vom Schloss aus setzten sich die auf Hochglanz polierten Fahrzeuge in Bewegung und schlugen die Richtung zum Hotel „Nümbrecht“ in Nümbrecht ein. Im großen Saal des Hotels erhielt das Hochzeitspaar weitere Geschenke überreicht. Danach folgte das erlesene Hochzeitsessen im gemütlichen Kreise mit den Gästen. Zur Aufmunterung gab es zwischenzeitlich einige Spiele und Erzählungen. Und dann war es soweit: der Hochzeitswalzer erklang - und Gela und Hardy drehten sich gekonnt im Walzerschritt. Natürlich blieben auch die Gäste nicht sitzen und tanzten eifrig mit…




Gemeinsam die Welt erobern: Gela und Hardy

 Eine Feier in "Weiß" - das Brautpaar und die "Zanshin"-Karateka



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